12. November 2018

Ich war heute beim Onkologen, um das Ergebnis des CTs vom 5. November zu erfahren. Es ist alles stabil, sie haben nichts Neues gefunden. Was nicht heißt, dass da nichts ist („Computertomographischh Dünn- und Dickdarm nur eingeschränkt beurteilbar“). Der Arzt meinte auch sofort, es wäre alles in Ordnung. Das nächste CT ist dann in einem halben Jahr.

Und dann der Hammer: „Bekannte Steatosis hepatis“. Ich habe eine Fettleber. Das war mir bis heute nicht bekannt. Im Bericht vom Februar-CT hatte ich das wohl überlesen, da steht wirklich etwas von einer ausgeprägen Fettleber. Ich habe eine deutlich vergrößerte, weit nach links reichende Leber mit „hypodensem Parenchym„. Der Onkologe meint, das könne von den Medikamenten kommen. Was nun? Der Onkologe macht nichts. Ich werde auf Alkohol ganz verzichten. Ich soll wegen der Kieferosteonekrose bis auf weiteres keinen Sport treiben. Und fettarme Ernährung scheint mir bei meinem Gewichtsverlust auch nicht angebracht.

„Wenn Betroffene schnell gegen die Ursachen ihrer Fettleber was tun, kann die Erkrankung restlos ausheilen, da die Leber zu den regenerationsfähigsten Organen zählt.“ (https://www.netdoktor.de/krankheiten/fettleber)

Na, das ist doch mal wieder super gelaufen. Die Diagnose war vor über acht Monaten. Und nichts ist seitdem passiert.

Ach ja, ich bin jetzt gegen Grippe geimpft.

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